Die
SunFlow 100 wurde speziell für den Einsatz in der analytischen HPLC entwickelt. Mit modernster Doppelkolbentechnik sowie elektronischer Restpulsations-dämpfung sorgt sie für eine hohe und nahezu pulsationsfreie Flusskonstanz. Der Pumpenkopf besteht aus Aluminiumkeramik als Inlay, das von einem Edelstahlmantel umfasst ist. Das Fliessmittel kommt nur in geringem Masse mit Edelstah in Berührung; speziell für die Biochromatographie lassen sich auch die letzten Berührungspunkte fast komplett ausschalten.
Wie fast alle HPLC-Module von SunChrom lässt sich die Pumpe
SunFlow 100 für sich alleine betreiben. Werden zwei Pumpen über ihre serielle Schnittstelen zusammen verbunden, können sie ein Hochdruck-Gradientensystem ohne Computer oder andere Steuerhardware bilden.
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Der Fluss kann zwischen 1 µL/min und 10 mL/min bzw. 10 µL/min und 50 mL/min (mit semipräparativem
Pumpenkopf) frei gewählt werden. Die Volumenverdrängung im analytischen Pumpenkopf beträgt nur 20
bzw. 10µl pro Kolben. Dadurch ist die Pumpe schon durch ihr Konstruktionsprinzip sehr
pulsationsarm. Durch die zusätzliche elektronische Pulsationsdämpfung eignet sich die
SunFlow 100
besonders für die pulsationsempfindliche Detektoren wie z.B. elektrochemische oder
Brechungsindex-Detektoren. Daraus ergibt sich auch die sehr stabile und extrem kleine Flussraten.
Die einfache und intuitive Programmierung erfolgt über die Folientastatur oder extern über die
vorhandenen Schnittstellen (z.B. über die Software Chromstar). In Kombination mit weiteren
SunFlow 100 Pumpen lässt sich ein System bis zum quaternären Hochdruckgradienten aufbauen,
wobei nur die erste Pumpe programmiert wird und bis zu drei Pumpen als "slave"-Einheiten
angeschlossen werden können.
Die Hinterkopfspülung erlaubt problemlos die Förderung von Puffern. Mehrere GLP-Funktionen sind
serienmäßig in der Software hinterlegt. Die Parameter Installationsdatum, Gesamtbetriebszeit,
Gesamtfördermenge, Gesamtdruck, letzter aufgetretener Fehler, letzter Wartungstermin sowie die
Zahl der Gesamtpumpenzyklen können auf dem Display angezeigt werden.
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