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Systemlösungen - Branchen

Aminosäuren, Polyamine
(insbesondere Histamin)


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Stickstoffhaltige Verbindungen wie Aminosäuren und Polyamine werden teils durch die Pflanze selbst gebildet, teils entstehen diese in Laufe der Gärung. Einige von ihnen, wie z.B. Histamin bzw. Polyamine im allgemeinen werden als gesundheitsschädlich eingestuft. Sie gehen auch mit der Zersetzung der biologischen Produkte einher. Als Beispiel soll die Entstehung von Histamin aus der Aminosäure Histidin erwähnt werden. Daher ist die Bestimmung der Polyamine und insbesondere des Histamins von großem Interesse, zumal diese Stoffe gesundheitliche Beeinträchtigungen, wie z.B. Kopfschmerzen und sogar schwere allergische Reaktionen hervorrufen können.

Die Aminosäuren und Polyamine können im Wein mit relativ wenig Aufwand und Probenvorbereitung mit o-Phthalaldehyd (OPA) derivatisiert werden. Die Trennung und Detektion sowie Quantifizierung dieser Derivate erfolgt mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie (HPLC) im Gradientenmodus.

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