Sowohl bei der Hochdruck- als auch Niederdruck-Gradientenformung entstehen zunächst nur zusammengeführte, aber nicht vollständig durchmischte Lösungsmittel. Wenn keine Mischkammer zwischen Pumpenausgang und Injektoreingang die Fliessmittel sorgfältig homogenisiert, resultieren daraus eine unruhige Basislinie bei den UV-Detektoren und variierende Retentionszeiten. Die Störungen werden um so größer, je niedriger die Detektionswellenlänge ist. Auch die Auflösung zwischen zwei dicht benachbarten Peaks kann sich erheblich verändern. Die SunChrom Mischkammer mit variablen Volumen passt sich optimal an jede HPLC-Anlage, Flussrate und Eluentengemische an und sogt für optimale Mischung und Homogenisierung.
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Die SunChrom Mischkammer wurde nach umfangreichen Tests und langem Einsatz gerade bei Wellenlängen
bis 190 nm entwickelt. Sie ist auf ein Edelstahlgehäuse aufgebaut, das gegen Spritzwasser geschützt
ist. Die drei Fließmitteleingänge sind direkt in das Gehäuse eingearbeitet, um schon beim Eingang
in die Mischkammer eine Vormischung durch die optimierte Geometrie zu erreichen. Dadurch werden
entscheidend verbesserte Mischergebnisse erzielt.
Langjährige Erfahrung mit unterschiedlichsten HPLC-Anlagen haben gezeigt, dass trotzt gewissenhafter
Behandlung der Fließmittel und der Einzelkomponenten ein gewisser Abrieb der Kolbendichtungen der
Pumpen und des Rührers in der Mischkammer unvermeidbar ist. Aus diesem Grunde sind die einzelnen
Kammern des Mischers durch Filtersiebe mit einer Maschenweite von ca. 3 µm versehen. Sie halten
alle Partikel über 3µm (Abrieb, Staub usw.) von dem Injektionsventil und von der Säule fern, da
sonst ein Verstopfen der Säulen und sogar Selektivitätsänderung zu erwarten ist.
Der Mischerteil besteht aus vier Segmenten (siehe Abbildung).

Aufbau des SunChrom-Mischers
Das Unterteil beinhaltet die drei Anschlüsse für die Eluenteneingänge (Pumpen). Der erste
Zwischenring dient als Ausgleichs- oder Puffergefäss des dynamischen Mischerteils. Der zweite
Zwischenring ist mit einer feinen Glaswolle gepackt und dient als statischer Mischer. Der
Abschlussteil ist als Deckel konzipiert und beherbergt den Ausgang Richtung Injektionsventil bzw.
Autosampler. Dieser Ausgang wird mit einer volumenarmen Leitung zum Injektor verbunden.
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