Neben der Ultraschall- und Helium-Entgasung ist die Methode des Vakuumentgasens eine der effizientesten. Nicht oder ungenügend entgaste Fließmittel verursachen ein erhöhtes Basislinienrauschen, Spikes durch Luftblasen oder sogar ein starkes Driften und Schwankungen des Detektorsignals. Diese Phänomene erschweren oder vereiteln eine zuverlässige Integration und somit eine quantitative Analytik.
Daneben werden die Pumpenfunktionen gestört. Es entstehen verstärkte Pulsationen und Flussschwankungen, woraus stark schwankende Retentionszeiten resultieren. Damit wird die Identifizierung der Analyten gestört und erschwert. Der
SunChrom Entgaser vermeidet diese Störungen durch eine effiziente Entgasung der Eluenten.
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Eine der effizientesten Methoden zur Entgasung von Eluenten ist die über einen Vakuum-Entgaser. Dazu wird dieses Gerät online zwischen dem Eluenten-Reservoir und der Pumpe geschaltet. Der Eluent wird durch PTFE-Schläuche (Teflon®) geleitet, die in den Vakuum-Kammern des Entgasers liegen. Die PTFE-Membranen sind durchlässig für die kleinen Gasmoleküle, nicht aber für Flüssigkeiten, so dass nach dem Durchgang durch die PTFE-Schläuche die Eluenten nahezu vollständig entgast sind.
In den Entgasern der neuen Generation wird nur ein Membranschlauch aus Teflon® AF eingesetzt. Dieses Material hat die 100-fache Gasdurchlässigkeit von „normalem“ Teflon® und ist hydrophiler. Durch die wesentlich kleinere Oberfläche ist die Verpilzungsgefahr sehr viel geringer und der Schlauch lässt sich besser reinigen. Um den Entgaser vollständig zu spülen oder den Eluenten zu wechseln, werden nicht, wie bisher, 25-40 ml benötigt, sondern nur noch 1-2 ml. Und er besitzt eine Pumpe, die 5 Jahre wartungsfrei ist !
Es gibt den
SunChrom Vakuum-Entgaser mit zwei und vier Kanälen. So können bis zu vier Eluenten gleichzeitig in einem Gerät von physikalisch gelösten Gasen befreit werden. Durch die Trennung der Vakuum-Kammern ist eine Querkontamination zwischen den Eluenten bereits im Vorfeld ausgeschlossen.
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